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Pyrolyse-Feuerstelle

Schon die Indianer Amazoniens haben ihr Land mit Terra Preta fruchtbar gemacht. Ein wichtiger Bestandteil von Terra Preta ist Holzkohle. Die kann gekauft werden, oder mit einem Pyrolyse-Ofen selbst hergestellt werden. Doch es geht auch einfacher.
Anstatt einen Pyrolyse-Ofen zu beschaffen, kann eine Feuerstelle so umgebaut werden, dass die Glut mit Wasser gelöscht werden kann, bevor sie zu Asche zerfällt.
Die so gewonnene Holzkohle eignet sich zwar nicht zum Grillieren, aber als Kompostzusatz schon.

Und so geht’s:

Das ist eine ganz normale Feuerstelle.

Gartenabfälle weg,

Werkzeug her,

alte Asche weg,

Steine weg.

Die Asche enthält Holzkohlenstücke,

also ab in den Kompost damit.

Kuhle graben,

Steine wieder platzieren.

Die Wände haben eine Neigung von ca. 30-45°.

Grössenvergleich.

Und fertig ist die Pyrolyse-Feuerstelle.

Holzkohlenherstellung

Zur Herstellung von Holzkohle dienen unbehandeltes Holz und verholzte,  trockene Gartenabfälle.

Und so funktioniert’s:

Holz aufschichten,

anzünden,

Gartenabfälle drauf,

und brennen lassen.

Gut gemacht, Feuermeister!

Geduld ist gefragt,

bis nur noch Glut da ist.

Und jetzt folgt der schönste Teil der Holzkohleherstellung, das Löschen mit Wasser:

Die Kohle ist gewässert und zerkleinert.

Rausschaufeln und unverbrannte Holzstücke herauslesen,

Deckel auf,

rein in den Kompost,

mischen,

und Deckel zu.

Es ist aufgeräumt,

und der Durst ist auch gelöscht.

Kohle und Kompost sollten jetzt ruhen, damit die Kohle möglichst viele Nährstoffe aus dem Kompost aufnehmen kann.

Das ist eine sehr einfache Methode, um Holzkohle als Kompostzusatz herzustellen. Und Spass macht’s auch!

Und nochmals klettern